Update to docusaurus 3.10; Fix issues coming with that update
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@@ -9,8 +9,8 @@ d.h. sie sind einfach in der Menge ohne Bedeutung und ohne Reihenfolge.
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Manchmal benötigt man jedoch so etwas wie eine Reihenfolge oder
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möchte Mengen miteinander in eine gewisse Verbindung bringen, ohne sie einfach nur zu Vereinigen.
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## Kartesisches Produkt
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:::note Geordnete Paare
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## Kartesisches Produkt {/* #kartesisches-produkt */}
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:::note[Geordnete Paare]
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Ein *geordnetes Paar* (*2-Tupel*) mit den Elementen $a$ und $b$ ist wie folgt als Menge definiert:
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$$
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@@ -26,7 +26,7 @@ Ein Verband haben wir als ein *Tripel* eingeführt.
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Ein Tripel ist ein 3-Tupel.
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Allgemein lassen sich rekursiv n-Tupel wie folgt definieren:
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:::note n-Tupel
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:::note[n-Tupel]
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- 1-Tupel: $(x_1) = \{ x_1 \}$
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- 2-Tupel: $(x_1, x_2) = \{ \{x_1, x_2\}, \{x_1\} \}$
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@@ -54,7 +54,7 @@ Wir wollen es an dieser Stelle allerdings dabei belassen und nehmen es einfach h
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Man kann nun Tupel zu einer Menge zusammenfassen.
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Die Menge aller Tupel von Mengen nennt man *kartesisches Produkt*:
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:::note Kartesisches Produkt
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:::note[Kartesisches Produkt]
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Seien $A$ und $B$ Mengen, dann ist das *kartesische Produkt* der Mengen $A$ und $B$ definiert als
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$$
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@@ -70,18 +70,18 @@ erhalten wir die *n-fache kartesische Potenz*.
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:::
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## Relationen
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## Relationen {/* #relationen */}
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Das kartesische Produkt erlaubt es uns jetzt Paare in einer Menge zusammenzufassen.
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Daraus können wir nun eine Teilmenge betrachten.
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:::note Relation
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:::note[Relation]
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Seien $A$, $B$ Mengen.
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Man nennt $R$ *Relation* oder *Korrespondenz* __aus__ $A$ __in__ $B$ $\coloneqq\ R \subseteq A \times B$
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:::
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#### Beispiele
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#### Beispiele {/* #beispiele */}
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Nehmen wir eine Menge mit drei Elementen $A = \{a_1, a_2, a_3\}$ und bilden alle möglichen Paare.
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Diese Paare fassen wir nun in einer Menge zusammen:
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$$
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@@ -110,10 +110,10 @@ Dennoch sollte man darauf achten, ob man gerade mit einer echten Funktion oder n
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wenn man mit diesen Begriffen jongliert.
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Funktionen werden aber sehr bald schon eingeführt.
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### Definitions- und Wertebereich
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### Definitions- und Wertebereich {/* #definitions--und-wertebereich */}
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Es ist sinnvoll Mengen zu definieren, die nur die Elemente ersten oder die zweiten Elemente einer Relation erfasst:
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:::note Definitions- und Wertebereich
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:::note[Definitions- und Wertebereich]
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- *Definitionsbereich* von $R$:
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$$
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@@ -128,7 +128,7 @@ Es ist sinnvoll Mengen zu definieren, die nur die Elemente ersten oder die zweit
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:::
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#### Beispiele
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#### Beispiele {/* #beispiele-1 */}
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Gegeben sei $A = \{1, 2, 3, 4, 5\}$, $B = \{a, b, c, d\}$ und $R = \{(1,a), (1,d), (2,b), (3,b), (4,d)\} \subseteq A \times B$.
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Dann sind:
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- $D(R) = \{ 1, 2, 3, 5 \}$
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@@ -156,7 +156,7 @@ Dann sind:
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Je nachdem, ob der Definitions- oder Wertebereich die gesamte Menge $A$ bzw. $B$ umfasst gibt es verschiedene Sprechweisen.
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:::note Sprechweisen
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:::note[Sprechweisen]
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$R$ ist Relation
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- "*__von__* $A$ *in* $B$" $\coloneqq\ D(R) = A$
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@@ -168,7 +168,7 @@ $R$ ist Relation
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Wenn nun eine Relation gegeben ist, dann möchte man vielleicht die Frage stellen "Welche $y$-Werte werden für ein $x$ angenommen?"
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und möchte dies formal ausdrücken bzw. aufschreiben, ohne dabei immer die Tupel angeben zu müssen.
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:::note Schreibweise 1
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:::note[Schreibweise 1]
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Sei $R$ Relation.
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$$
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@@ -177,7 +177,7 @@ $$
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:::
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#### Beispiele
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#### Beispiele {/* #beispiele-2 */}
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Gegeben sei $A = \{1, 2, 3, 4, 5\}$, $B = \{a, b, c, d\}$ und $R = \{(1,a), (1,d), (2,b), (3,b), (4,d)\} \subseteq A \times B$.
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Dann ist:
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$$
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@@ -197,7 +197,7 @@ Man erkennt an diesem Beispiel schon einen gewissen Aufbau: "$x$ ist verwandt mi
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Häufig schreibt man in so einem Fall also nicht $(x,y) \in R$ oder $R(x) = \{y, (\dots)\}$, sondern zieht die
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Relationsbezeichnung in die Mitte:
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:::note Schreibweise 2
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:::note[Schreibweise 2 (Infix-Schreibweise)]
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Sei $R$ Relation.
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$$
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@@ -206,7 +206,7 @@ $$
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:::
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#### Beispiele
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#### Beispiele {/* #beispiele-3 */}
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Sei $R$ jeweils die Relation in den Stichpunkten.
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Statt $x R y$ schreibt man in konkreten Fällen dann:
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- $x$ ist verwandt mit $y$
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@@ -219,10 +219,10 @@ Wir werden uns später noch mit Ordnungsrelationen und Operationen beschäftigen
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Aber an dieser Stelle sind es nur symbolische Beispiele, wieso es sinnvoll ist, manche Relationen in dieser Schreibweise zu präsentieren.
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### Verkettung und Inverse
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### Verkettung und Inverse {/* #verkettung-und-inverse */}
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Man kann auch zwei Relationen kombinieren, sofern diese *in* und *aus* den gleichen Mengen korrespondieren - in dieser Reihenfolge.
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:::note Verkettung / Relationenprodukt
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:::note[Verkettung / Relationenprodukt]
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Seien $R \subseteq A \times B$ und $K \subseteq B \times C$ Relationen.
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Dann ist die Verkettung von $R$ mit $K$ definiert als:
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@@ -233,7 +233,7 @@ Also ist $R \circ K \subseteq A \times C$.
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:::
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#### Beispiele
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#### Beispiele {/* #beispiele-4 */}
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Gegeben seien $A = \{1, 2, 3, 4, 5\}$, $B = \{a, b, c, d\}$ und $C = \{\alpha, \beta, \gamma\}$.
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$R = \{(1,a), (1,d), (2,b), (3,b), (4,d)\} \subseteq A \times B$ und
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$K = \{(a, \alpha), (a, \beta), (a, \gamma), (b, \beta), (c, \alpha)\} \subseteq B \times C$ seien Relationen.
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@@ -256,7 +256,7 @@ Relationen kann man auch umkehren.
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Die Rolle der ersten Elemente eines Tupels vertauscht sich dann mit den zweiten Elementen.
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Das heißt, wenn $x$ mit $y$ in Relation steht, also $(x,y) \in R$, dann ist das *Inverse* dazu $(y,x) \in R^{-1}$.
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:::note Inverse Relation
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:::note[Inverse Relation]
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Gegeben sei $R \subseteq A \times B$
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$$
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@@ -268,7 +268,7 @@ ist die *inverse Relation* zu $R$.
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Man beachte, dass sich entsprechend das kartesische Produkt umdreht.
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Also wenn $R \subseteq A \times B$, dann ist $R^{-1} \subseteq B \times A$.
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#### Beispiele
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#### Beispiele {/* #beispiele-5 */}
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Gegeben seien $A = \{1, 2, 3, 4, 5\}$, $B = \{a, b, c, d\}$ und $R = \{(1,a), (1,d), (2,b), (3,b), (4,d)\} \subseteq A \times B$.
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Das Inverse $R^{-1}$ von $R$ ist jetzt jedes Paar aus $R$ umgedreht:
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$$
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@@ -279,7 +279,7 @@ Veranschaulicht:
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Für die Verkettung und das Inverse gelten nun folgende Eigenschaften:
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:::tip Sätze über Verkettung und Inverse von Relationen
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:::tip[Sätze über Verkettung und Inverse von Relationen]
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1. Die Verkettung ist assoziativ: $(R \circ K) \circ F = R \circ (K \circ F )$
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2. $(R^{-1})^{-1} = R$
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@@ -295,7 +295,7 @@ Trivial ist eine oft benutzte Bezeichnung in der Mathematik, wenn etwas offensic
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also so leicht, dass man keinen extra beweis dafür angibt - dennoch gibt es Fallen und es sollte nicht leichtfertig benutzt werden.
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In diesem Fall mache man sich klar, dass 2. wirklich gilt und beweise es sogar.
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#### Beweis von 3
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#### Beweis von 3 {/* #beweis-von-3 */}
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Der dritte Satz ist eine schöne Beziehung zwischen Verkettung und den inversen Relationen.
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$$
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\begin{alignat*}{2}
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@@ -8,10 +8,10 @@ Eine der wichtigsten Relationen überhaupt stellen die *Abbildungen* da.
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Sie tauchen überall in der Mathematik auf und in der Realität lassen sich viele Probleme durch diese
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speziellen Relationen darstellen.
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## Funktionen
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## Funktionen {/* #funktionen */}
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Bevor wir uns den Abbildungen widmen, definieren wir die Eindeutigkeit:
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:::note Eindeutigkeit
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:::note[Eindeutigkeit]
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Eine Relation $R \subseteq A \times B$ ist *eindeutig*, wenn
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$$
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@@ -30,7 +30,7 @@ Bei der Eindeutigkeit ist es egal, wie viele Pfeile rechts auf ein Element zugeh
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:::note Abbildung / Funktion
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:::note[Abbildung / Funktion]
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$f$ ist *Abbildung* oder *Funktion* von $A$ in $B$ $:\Leftrightarrow$
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- $f$ ist Relation, also $f \subseteq A \times B$
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@@ -50,7 +50,7 @@ Eine Funktion ordnet also jedem Element aus $A$ genau ein $y$ aus $B$ zu.
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In der Analysis und auch in anderen mathematischen Gebieten findet man häufig eine alternative textliche Einführung:
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:::note Alternative Definition
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:::note[Alternative Definition]
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Eine Abbildung oder eine Funktion einer Menge $A$ in eine Menge $B$ ordnet jedem Element $x \in A$ genau ein Element $y \in B$ zu.
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@@ -59,7 +59,7 @@ Bei dieser Definition wird komplett auf die mengentheoretische Begriffe wie *geo
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Erst aufbauend darauf wird dann mengentheoretisch der *Graph der Funktion* definiert als $G_f \coloneqq \{(x,f(x))\ |\ x \in A \wedge f(x) \in B\} \subseteq A \times B$.
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Aus mengentheoretischer Sicht stimmen in diesen Fällen die Begriffe "Funktion" und "Graph der Funktion" überein.
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#### Beispiele
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#### Beispiele {/* #beispiele */}
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Gegeben seien $A = \{1, 2, 3, 4, 5\}$ und $B = \{a, b, c, d\}$.
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Eine Abbildung $f \colon A \rightarrow B$ können dann sein:
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- $f = \{(1,b)\}$
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@@ -70,7 +70,7 @@ Eine Abbildung $f \colon A \rightarrow B$ können dann sein:
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Wenn man eine rechnerische Vorschrift (*Abbildungsvorschrift*) angeben möchte, wie ein $y$ zu einem $x$ berechnet werden soll,
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dann schreibt man Abbildungen so:
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:::note Schreibweisen
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:::note[Schreibweisen]
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$$
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f \colon A \rightarrow B,\ x \mapsto f(x)
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@@ -84,7 +84,7 @@ wobei anstelle $f(x)$ dann z.B. eine *Funktionsgleichung* tritt.
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:::
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#### Beispiele
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#### Beispiele {/* #beispiele-1 */}
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- $f \colon \mathbb{R} \rightarrow \mathbb{R},\ x \mapsto x^2 \quad$ für eine Parabel
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- $f \colon \begin{cases}
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\mathbb{N} \rightarrow \mathbb{R}\\
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@@ -94,7 +94,7 @@ wobei anstelle $f(x)$ dann z.B. eine *Funktionsgleichung* tritt.
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Es werden noch mehr unterschiedliche Darstellungsformen für Funktionen auftauchen, je nachdem wie es gerade angebracht ist.
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Bis dahin sollten einem die Begriffe allerdings so vertraut vorkommen, dass eine genaue Definition oder Einführung nicht notwendig ist.
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## Grundlegende Eigenschaften von Funktionen
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## Grundlegende Eigenschaften von Funktionen {/* #grundlegende-eigenschaften-von-funktionen */}
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Die *Verkettung*, oder auch *Komposition*, $f \circ g \colon A \rightarrow C$ von Funktionen $f \colon A \rightarrow B$ und $g \colon B \rightarrow C$ ist wieder eine Funktion.
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Für die Komposition gilt $f \circ g = g(f(x))$.
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In anderer Literatur kann es sein, dass die Komposition anders definiert ist und dann $f \circ g = f(g(x))$ gilt.
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@@ -103,7 +103,7 @@ Jedoch ist das *Inverse* $f^{-1}$ einer Funktion $f$ im Allgemeinen keine Funkti
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Zwei Funktionen $f$ und $g$ sind gleich $f=g$, wenn für alle $x$ gilt $f(x) = g(x)$.
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:::note Injektivität, Surjektivität, Bijektivität
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:::note[Injektivität, Surjektivität, Bijektivität]
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Sei $f: A \rightarrow B$ eine Funktion.
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- $f$ heißt *injektiv* (*eineindeutig*) $\coloneqq\ \forall x,x' \in A \colon f(x) = f(x') \rightarrow x = x'$
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@@ -132,7 +132,7 @@ Es darf also kein Element aus $B$ frei bleiben und es darf nur genau ein Pfeil p
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Dass dabei $A$ und $B$ gleich viele Elemente haben müssen ist kein Zufall.
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Welche Rolle bijektive Abbildungen bei der *Kardinalität* ("Größe") von Mengen haben, wird im Kapitel [Endlichkeit und Kardinalzahlen](../endlichkeit) erklärt.
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#### Beispiele
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#### Beispiele {/* #beispiele-2 */}
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Gegeben sei $f \colon \mathbb{N} \rightarrow \mathbb{N},\ n \mapsto f(n)$.
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Betrachten verschiedene Funktionsgleichungen für $f(n)$:
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- $f(n) \coloneqq n+1 \quad$ (*Nachfolgerfunktion*) ist injektiv, aber nicht surjektiv, da $0 \notin W(f)$
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@@ -155,7 +155,7 @@ Eingangs wurde erwähnt:
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Im Falle einer bijektiven Abbildung $f$ ist $f^{-1}$ allerdings eine Abbildung und man nennt diese dann *Umkehrabbildung* oder *Umkehrfunktion*.
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#### Beispiele
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#### Beispiele {/* #beispiele-3 */}
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Bei einer bijektiven Abbildung, die durch eine Funktionsgleichung $y = f(x)$ gegeben ist, kann man die Umkehrabbildung einfach dadurch berechnen,
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dass man die Funktionsgleichung nach $x$ umstellt.
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Man hat dann einen Ausdruck der Form $x = g(y) = f^{-1}(y)$.
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@@ -176,7 +176,7 @@ $$
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\end{alignat*}
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$$
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## Erweiterung von Abbildungen
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## Erweiterung von Abbildungen {/* #erweiterung-von-abbildungen */}
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Gegeben seien $S$ als die Menge aller Schulkinder und $K$ als die Menge aller Klassen einer Schule.
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Als Abbildung definieren $k: S \rightarrow K$, die jedem Schulkind die eigene Klasse zuordnet.
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Der Direktor hat nun eine Liste von Schulkindern, mit denen er zusammen sprechen möchte.
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@@ -192,7 +192,7 @@ Der Direktor hat eine Liste von Klassen und möchte nun wissen, welche Schulkind
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Formal lässt sich das so auffassen:
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:::note Erweiterung
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:::note[Erweiterung]
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Gegeben seien eine Abbildung $f \colon A \rightarrow B$ und die Teilmengen $X \subseteq A$ und $Y \subseteq B$.
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@@ -212,7 +212,7 @@ Häufig schreibt man statt $\widehat{f}$ auch wieder nur $f$ bzw. für $\widehat
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Eine Verwechslung ist ausgeschlossen, da die Abbildung $f$ ein Element entgegennimmt,
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während die Erweiterung von $f$ eine Menge entgegennimmt.
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#### Beispiele
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#### Beispiele {/* #beispiele-4 */}
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Gegeben sei $f \colon \{1, 2, 3\} \rightarrow \{a, b, c, d\}$ mit $f(1) = a,\ f(2) = c,\ f(3) = a$.
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Dann sind bspw.:
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- $\widehat{f}(\emptyset) = f(\emptyset) = \emptyset$
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@@ -227,12 +227,12 @@ und
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- $\widehat{f^{-1}}(\{b, d\}) = f^{-1}(\{b, d\}) = \emptyset$
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- $f^{-1}(\{a, b, c, d\}) = f^{-1}(D(f^{-1})) = \{ 1, 2, 3 \} = W(f^{-1})$
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## Operationen
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## Operationen {/* #operationen */}
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Im Kapitel [Kartesisches Produkt](kartesisches_produkt_relationen#kartesisches-produkt) wurde bereits die *kartesische Potenz* eingeführt.
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Mit den kartesischen Potenzen führen wir nun eine weitere wichtige Klasse von Abbildungen ein, die *Operationen* oder *Verknüpfungen*.
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Diese spielen in der Algebra eine wichtige Rolle.
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:::note Operation oder Verknüpfung
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:::note[Operation oder Verknüpfung]
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$f$ heißt *innere $n$-stellige algebraische Operation* $\coloneqq\ f \colon A^n \rightarrow A$.
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@@ -247,7 +247,7 @@ $2$-stellige Relationen heißen auch *binäre Relationen*.
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Entsprechend heißen $2$-stellige Operationen auch binäre Operation.
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Bereits im Kapitel [Verband](../mengen#verband) wurden zweistellige Operationen das erste Mal genannt.
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#### Beispiele
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#### Beispiele {/* #beispiele-5 */}
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Aus dem Kapitel [Verband](../mengen#verband) wissen wir, dass $\cap$ und $\cup$ zweistellige Operationen für eine Menge $A$ sind:
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- $\cap \colon \mathcal{P}^2(A) \rightarrow \mathcal{P}(A)$
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- $\cup \colon \mathcal{P}^2(A) \rightarrow \mathcal{P}(A)$
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@@ -10,7 +10,7 @@ Die Äquivalenzrelationen und die mit diesen eng zusammenhängenden *Äquivalenz
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# Äquivalenzrelationen
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Bevor wir die Äquivalenzrelationen formal einführen, widmen wir uns erst nochmal ein paar wichtige Einordnungen Relationen betreffend.
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:::note Reflexivität / Symmetrie / Transitivität
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:::note[Reflexivität, Symmetrie und Transitivität]
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Sei $M$ eine Menge und $\varrho \subseteq M \times M$ eine Relation.
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- $\varrho$ heißt *reflexiv* $:\Leftrightarrow \forall x \in M \colon (x,x) \in \varrho$
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@@ -19,7 +19,7 @@ Sei $M$ eine Menge und $\varrho \subseteq M \times M$ eine Relation.
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:::
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#### Beispiele
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#### Beispiele {/* #beispiele */}
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Gegeben sei die Menge $M = \{a,b,c\}$.
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- $\varrho = \{(a,a), (b,b), (c,c), (a,b), (a,c)\}$ ist reflexiv,
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da die Paare $(a,a)$, $(b,b)$ und $(c,c)$ in $\varrho$ sind.\
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@@ -35,13 +35,13 @@ Gegeben sei die Menge $M = \{a,b,c\}$.
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Eine Relation, die nun all diese drei Eigenschaften zugleich erfüllt nennt sich *Äquivalenzrelation*.
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:::note Äquivalenzrelation
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:::note[Äquivalenzrelation]
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Sei $M$ eine Menge und $\varrho \subseteq M \times M$ eine Relation.
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$\varrho$ heißt *Äquivalenzrelation*, falls $\varrho$ reflexiv, symmetrisch und transitiv ist.
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:::
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#### Beispiele
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#### Beispiele {/* #beispiele-1 */}
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Die wohl bekannteste Äquivalenzrelation auf jeder Menge $M$ ist die Gleichheit $=$ mit ihren üblichen Eigenschaften.
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Äquivalenz in der Logik ist ebenfalls eine Äquivalenzrelation.
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